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Freitag, 13. Januar 2012

BM- BluBlu&Missi

Der Kalender ist nun endlich eingetroffen... Hurra !



Wer auch noch einen haben möchte kann mir gerne schreiben.

Ich arbeite noch an 2 weiteren Modellen, brauch da aber noch 1-2 Wochen für.

Alles Liebe,
Eure Diana

Montag, 9. Januar 2012

Vorsätze meiner Katzen für das neue Jahr...



Gute Vorsätze für's neue Jahr
  • Ich will nie wieder das Fischfutter von der Oberfläche des Aquariums schlürfen.
  • Ich will mich nie wieder zu weit vorlehnen, um aus der Badewanne zu trinken, hineinfallen und dann direkt in die Kiste mit dem Klumpstreu stürmen (es hat EWIG gedauert, das Zeug aus meinem Fell zu kriegen!).
  • Ich will nie wieder mitten in der Nacht schmutzige Socken aus dem Wäschekorb klauen, sie auf dem Bett deponieren und aus vollem Hals miauen …... damit mein Mensch meinen "Fang" bewundern kann.
  • Ich will mich nie wieder mitten in der Nacht auf die Brust meines Menschen setzen und ihn anstarren bis er aufwacht.
  • Ja ich weiß, durch das Anschreien einer Dose Katzenfutter wird sie sich nicht selbst öffnen!
  • Ich kann nicht durch geschlossene Fenster springen, um draußen Vögel zu fangen.
  • Ich kann nicht voraussetzen, dass sich die Terrassentür von alleine öffnet, wenn ich nach draußen rennen will, um Blätter zu jagen!
  • Ich will mich nie wieder beschweren, dass mein Hintern nass ist und ich Durst habe, nachdem ich in meinem Wassernapf gesessen habe.
  • Ich will nie wieder meine Pfote in irgendeinen Behälter stecken um zu sehen, ob etwas darin ist. Und wenn ich es doch mache, werde ich nicht fauchen und kratzen wenn mein Mensch mich rasieren muss, um diese klebrige Masse aus meinem Fell zu bekommen.
  • Und ich weiß jetzt wenn ich einen Kaktus beiße, beißt er zurück!
  • Wenn ich meinen Schwanz jage und an seiner Stelle mein Bein erwische, werde ich nicht in meinen Fuß beißen. Das tut weh und mein Schrei erschreckt meinen Menschen.
  • Wenn es regnet, regnet es an allen Seiten des Hauses. Es ist nicht nötig, es an jedem Fenster zu überprüfen, nicht überall ist noch Platz für zwei Katzen gleichzeitig die Tropfen zählen wollen.
  • Der Hund kann mich sehen, wenn ich auf ihn zu stolziere. Er kann mich sehen und wird ausweichen, wenn ich zum Sprung ansetze und mich gegen Wände und auf den Boden schmettern lasse.
  • Ja, da ist immer noch ein sehr große Hund im Garten nebenan. Er ist da schon seit einigen Jahren. Ich muss nicht so tun, als hätte ich den Horror-Dämonen der Unterwelt gesehen, jedes Mal, wenn er nah an mein Fenster kommt.
  • Ich will nie wieder "tote Katze auf der Treppe" spielen, wenn Leute versuchen, Einkäufe oder Wäsche hoch zu bringen. Sonst wird es eines Tages wahr werden!
  • Ich werde nicht wiederholt den Kopf meines Menschen attackieren, wenn er auf dem Wohnzimmerboden liegt und versucht, Sit-Ups zu machen.
  • Wenn mein Mensch am Computer schreibt, sind seine Unterarme keine Hängematte.
  • Ich bin ein wandelndes elektrostatisches Energiefeld.
  • Mein Mensch braucht meine Hilfe bei der Installation wichtiger Software und Updates nicht.
  • Ich will nie wieder auf der Tastatur herumlaufen, wenn mein Mensch wichtige emiognaiörp ga3gi4 taija3tg aa35.
  • Die Fische mögen das Leben im Wasser und es sollte ihnen gestattet sein, in ihrem Glas zu bleiben.
  • Ich werde lernen, mich beim Tierarzt zu entspannen, so dass sie Dinge wie "Liebe Katze" und "Süße Katze" weiter in meine Kartei schreiben, anstatt wie "BÖSE KATZE!", "BEIßER!!!" und "BRAUCHE HILFE!!!!".
  • Ich will nie wieder den ganzen Tag stinkig gegenüber meinem Menschen sein und um 02:00 Uhr morgens seine Nase küssen um ihm zu sagen, dass ich ihm vergeben habe und er mich jetzt streicheln darf.
  • Ich will nie wieder die Kinder von Anwälten kratzen, egal wie viel sie mich gejagt und wie feste sie an meinem Schwanz gezogen haben.
  • Wenn ich meinen Menschen kratzen MUSS, werde ich es nicht mehr in so einer Art und Weise tun, dass die Narben einen gescheiterten Selbstmordversuch vermuten lassen.
  • Wenn ich dem Übernachtungsbesuch meines Menschen ein Geschenk machen muss, ist meine Spielzeugmaus ein wesentlich sozialverträglicheres als ein großer lebender Käfer, auch wenn sie nicht so lecker ist. 

Dienstag, 25. Oktober 2011

Sollte bitte jeder vorher lesen bevor er sich ein Haustier anschaffen möchte...!!!

"Wie konntest Du?” Jessica Railey



Als ich noch ein Kätzchen war, unterhielt ich dich mit meinem Herumtollen und brachte dich zum Lachen. Du nanntest mich “dein Baby” und, obwohl ich einigen Nippes “killte” wurde ich deine beste Freundin.

Wann immer ich etwas “anstellte”, hobst du mahnend den Zeigefinger und sagtest: “Wie konntest du!?”

Aber schon warst du wieder so zärtlich und hast mich eng an dich gedrückt. Als du im Studium so viel lernen musstest, hattest du natürlich wenig Zeit für mich. Aber ich verstand das immer, und spielte mit meinen Bällchen.

Ich erinnere mich an alle die Nächte, in denen ich mich in deinem Bett ganz eng an dich schmiegte, und das Leben vollkommen schien. Du tolltest dann auch wieder mit mir herum, und wir genossen die Sonne gemeinsam auf dem Balkon.

Von deinem Frühstück gab’s für mich immer was vom Schinken, “aber nicht zuviel, das ist für Katzen ungesund!” Und ich schlief solange, bis du von der Arbeit nach Hause kamst.
 

Nach und nach verbrachtest du immer mehr Zeit auf der Arbeit als mit mir, um “Karriere” zu machen.

Dann warst du so viel weg, um einen Menschenpartner kennen zu lernen. Ich wartete immer geduldig auf dich, tröstete dich bei jedem Liebeskummer, tapste mit meinen Pfoten deine Tränen vom Gesicht und freute mich, als du endlich “deinen” Partner fandest. Zwar keinen Katzenfreund, aber ich respektierte deine Wahl.

Ich war glücklich, weil du glücklich warst! Dann kamen nacheinander deine Kinder zur Welt. Ich teilte die Aufregung mit dir. Ich war von den süssen Kindchen so fasziniert, dass ich sie mit bemuttern wollte. Aber du und dein Partner dachten nur daran, dass ich den Kindern schaden, sie gar verletzen könne.

Deshalb wurde ich auch noch aus dem grossen schönen Raum ausgesperrt. In dein Bett durfte ich schon lange nicht mehr.

Ich liebte die Kinder, und wurde “Gefangene der Liebe”. Sie fingen an zu wachsen, und ich wurde ihre Freundin.

Sie zerrten an meinen Ohren, meinem Fell, meinem Schwanz, hielten sich auf wackligen Beinchen beim Laufen lernen an mir fest. Sie erforschten meine empfindliche Nase mit unbeholfenen Fingerchen, und ich hielt bei all dem geduldig still.

Ich liebte alles an den Kindern, besonders ihre Berührungen, weil deine so selten wurden. Ich war bereit, die Kinder notfalls mit meinem Leben zu verteidigen. Ich war bereit, in ihre Bettchen zu schlüpfen, um ihre Sorgen und Träume anzuhören. Und zusammen mit ihnen erwartungsvoll auf das Motorengeräusch deines Autos zu hören, wenn du in unsere Auffahrt einbogst.

Vor langer Zeit, als man dich fragte, ob du ein Haustier hättest, zogst du aus deiner Tasche ein Foto von mir und erzähltest so liebevoll von mir.

Die letzten Jahre gabst du nur noch ein knappes “Ja” zur Antwort und du wechseltest dann das Thema. Ich war früher “deine Samtpfote” und bin heute “nur eine Katze”.

Dann hattet ihr eine neue Karrieregelegenheit in einer anderen Stadt. Du und eine Familie zogen in eine Wohnung, in der Haustiere nicht erlaubt waren.

Ein Mann hat euch das extra noch gesagt, und ihr habt ohne zu Zögern unterschrieben. Beide. Du hattest für dich und deine Familie eine Entscheidung zu finden, die richtig war. Obwohl einmal ich auch deine Familie war.

Die Autofahrt machte Spass, weil auch die Kinder mitfuhren. Als ich merkte, wo wir angekommen waren, war der Spass zu Ende. Es roch nach Hunden und nach meinen Artgenossen, nach Angst, Desinfektionsmitteln und Hoffnungslosigkeit.

Du fülltest Papiere aus und sagtest, dass du wissen würdest, dass man ein gutes Heim für mich finden würde.

Die beiden Damen hinter dem Schreibtisch zuckten mit den Achseln und betrachteten dich merkwürdig.

Sie verstanden die Wirklichkeit, der eine Katze über die fünfzehn Jahre gegenüberstand.

Du hattest die Finger deiner jüngsten Tochter aus meinem Fell lösen müssen, während sie weinte und schrie “Nein, nein nehmt mir meine liebe Katze nicht weg!” Ich wunderte mich noch, wie du ihr ausgerechnet in diesem Moment etwas von Freundschaft, Verantwortung und Loyalität vermitteln wolltest. Zum Abschied tipptest du leicht auf meinen Kopf, vermiedest dabei tunlichst mir in die Augen zu sehen, und lehntest es höflich ab meine offen daneben stehende Transportbox wieder mitzunehmen.

Du hattest einen wichtigen Termin einzuhalten, nun habe ich auch einen.

Kurz nachdem du weg warst, sagte eine der netten Damen, du hättest mit Sicherheit schon Monate vorher vom Umzug gewusst, und somit wäre Zeit gewesen, einen “guten Platz” für mich zu finden. Sie schüttelten bedrückt den Kopf und fragten leise: “Wie konntest du?”
 

Die Damen widmeten sich uns, wann immer es ihre Zeit zuliess. Wir bekamen gute und reichliche Mahlzeiten, aber ich verlor meinen Appetit schon vor vielen Tagen.

Anfangs hoffte ich unentwegt, dass du zurückkämest, und mich hier rausholen würdest. Dass alles nur ein böser Traum gewesen wäre und ich aufwachen würde .... bei dir zu Hause .....

Aber du kamst nie. Und dann, wann immer jemand an “meinem” Vermittlungszimmer vorbei ging, presste ich bittend meine Pfoten durch jeden möglichen Spalt. Gab es niemanden, der mich mochte? Niemanden, dem ich all meine Liebe, Dankbarkeit und zärtliche Treue schenken durfte?

Die Wahrheit war, dass ich es nicht mit den süßen kleinen knuddeligen Katzenkindern aufnehmen konnte. Unbeachtet, von allen übersehen und vergessen, zog ich mich in eine Ecke zurück, stand nicht mehr auf.

Eines Tages, am Nachmittag, hörte ich Schritte. Man hob mich auf, trug mich über einen langen Korridor, der in einen Raum mündete. Es war ein seliger, ruhiger Raum. Die Frau legte mich auf den Tisch, streichelte behutsam über meinen Kopf und erklärte mir, dass ich mich nicht sorgen solle.

Mein Herz schlug voller Erwartung auf das, was nun kommen sollte. Gleichzeitig hatte ich ein Gefühl des Loslösens.

Mir, der Gefangenen der Liebe, gingen die Tage aus. Ich war mehr um die nette Frau besorgt als um mich selbst. Ich erkannte, dass sie an einer Last tragen müsse, die Tonnen wog. Sie band leicht etwas um meine Vorderpfote, während eine Träne ihre Wange hinunter kullerte. Ich schob meinen Kopf in ihre Hand so wie ich es immer bei dir getan hatte, um dir meine Liebe zu zeigen. Ich spürte einen leichten Einstich und eine kühle Flüssigkeit, die in mich hinein floss. Ich streckte mich schläfrig aus, schaute dabei in die freundlichen Augen der Frau und murmelte:” Wie konntest du?”

Möglicherweise verstand sie mein leises Miauen, denn sie sagte:” Es tut mir leid!” Sie umarmte mich hastig und erklärte, dass es ihr Job sei, mir einen besseren Platz zu verschaffen, wo ich nicht missbraucht, ignoriert und verlassen sein würde. Einen Platz, an dem ich mich nicht verkriechen müsse, einen Platz der Liebe und des Lichts, der so anders sei als auf Erden. Mit meinem letzten Funken Energie öffnete ich weit meine Augen und sah sie unverwandt an, versuchte ihr so zu sagen, dass mein “Wie konntest du?” nicht an sie gerichtet war.

Ich dachte an dich, du mein geliebter Mensch.

Ich werde immer an dich denken und auf dich warten. Mein letzter Atemzug ist mein Wunsch, dass dir in deinem Leben immer diese Loyalität widerfährt ....

Einige Worte des Autors:
Wenn “Wie konntest du?” Tränen in Ihre Augen trieb, dann erging es Ihnen genauso wie mir, als ich dies schrieb. Jedermann ist es erlaubt, diese Geschichte weiterzugeben, solange es einem nicht kommerziellen Zweck dient. Erklären Sie der Öffentlichkeit, dass die Entscheidung, ein Haustier aufzunehmen, in eine Familie zu integrieren, eine wichtige für das Leben ist, dass Tiere unsere Liebe und unseren Respekt verdienen.
Jessica Railey