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Dienstag, 25. Oktober 2011

Sollte bitte jeder vorher lesen bevor er sich ein Haustier anschaffen möchte...!!!

"Wie konntest Du?” Jessica Railey



Als ich noch ein Kätzchen war, unterhielt ich dich mit meinem Herumtollen und brachte dich zum Lachen. Du nanntest mich “dein Baby” und, obwohl ich einigen Nippes “killte” wurde ich deine beste Freundin.

Wann immer ich etwas “anstellte”, hobst du mahnend den Zeigefinger und sagtest: “Wie konntest du!?”

Aber schon warst du wieder so zärtlich und hast mich eng an dich gedrückt. Als du im Studium so viel lernen musstest, hattest du natürlich wenig Zeit für mich. Aber ich verstand das immer, und spielte mit meinen Bällchen.

Ich erinnere mich an alle die Nächte, in denen ich mich in deinem Bett ganz eng an dich schmiegte, und das Leben vollkommen schien. Du tolltest dann auch wieder mit mir herum, und wir genossen die Sonne gemeinsam auf dem Balkon.

Von deinem Frühstück gab’s für mich immer was vom Schinken, “aber nicht zuviel, das ist für Katzen ungesund!” Und ich schlief solange, bis du von der Arbeit nach Hause kamst.
 

Nach und nach verbrachtest du immer mehr Zeit auf der Arbeit als mit mir, um “Karriere” zu machen.

Dann warst du so viel weg, um einen Menschenpartner kennen zu lernen. Ich wartete immer geduldig auf dich, tröstete dich bei jedem Liebeskummer, tapste mit meinen Pfoten deine Tränen vom Gesicht und freute mich, als du endlich “deinen” Partner fandest. Zwar keinen Katzenfreund, aber ich respektierte deine Wahl.

Ich war glücklich, weil du glücklich warst! Dann kamen nacheinander deine Kinder zur Welt. Ich teilte die Aufregung mit dir. Ich war von den süssen Kindchen so fasziniert, dass ich sie mit bemuttern wollte. Aber du und dein Partner dachten nur daran, dass ich den Kindern schaden, sie gar verletzen könne.

Deshalb wurde ich auch noch aus dem grossen schönen Raum ausgesperrt. In dein Bett durfte ich schon lange nicht mehr.

Ich liebte die Kinder, und wurde “Gefangene der Liebe”. Sie fingen an zu wachsen, und ich wurde ihre Freundin.

Sie zerrten an meinen Ohren, meinem Fell, meinem Schwanz, hielten sich auf wackligen Beinchen beim Laufen lernen an mir fest. Sie erforschten meine empfindliche Nase mit unbeholfenen Fingerchen, und ich hielt bei all dem geduldig still.

Ich liebte alles an den Kindern, besonders ihre Berührungen, weil deine so selten wurden. Ich war bereit, die Kinder notfalls mit meinem Leben zu verteidigen. Ich war bereit, in ihre Bettchen zu schlüpfen, um ihre Sorgen und Träume anzuhören. Und zusammen mit ihnen erwartungsvoll auf das Motorengeräusch deines Autos zu hören, wenn du in unsere Auffahrt einbogst.

Vor langer Zeit, als man dich fragte, ob du ein Haustier hättest, zogst du aus deiner Tasche ein Foto von mir und erzähltest so liebevoll von mir.

Die letzten Jahre gabst du nur noch ein knappes “Ja” zur Antwort und du wechseltest dann das Thema. Ich war früher “deine Samtpfote” und bin heute “nur eine Katze”.

Dann hattet ihr eine neue Karrieregelegenheit in einer anderen Stadt. Du und eine Familie zogen in eine Wohnung, in der Haustiere nicht erlaubt waren.

Ein Mann hat euch das extra noch gesagt, und ihr habt ohne zu Zögern unterschrieben. Beide. Du hattest für dich und deine Familie eine Entscheidung zu finden, die richtig war. Obwohl einmal ich auch deine Familie war.

Die Autofahrt machte Spass, weil auch die Kinder mitfuhren. Als ich merkte, wo wir angekommen waren, war der Spass zu Ende. Es roch nach Hunden und nach meinen Artgenossen, nach Angst, Desinfektionsmitteln und Hoffnungslosigkeit.

Du fülltest Papiere aus und sagtest, dass du wissen würdest, dass man ein gutes Heim für mich finden würde.

Die beiden Damen hinter dem Schreibtisch zuckten mit den Achseln und betrachteten dich merkwürdig.

Sie verstanden die Wirklichkeit, der eine Katze über die fünfzehn Jahre gegenüberstand.

Du hattest die Finger deiner jüngsten Tochter aus meinem Fell lösen müssen, während sie weinte und schrie “Nein, nein nehmt mir meine liebe Katze nicht weg!” Ich wunderte mich noch, wie du ihr ausgerechnet in diesem Moment etwas von Freundschaft, Verantwortung und Loyalität vermitteln wolltest. Zum Abschied tipptest du leicht auf meinen Kopf, vermiedest dabei tunlichst mir in die Augen zu sehen, und lehntest es höflich ab meine offen daneben stehende Transportbox wieder mitzunehmen.

Du hattest einen wichtigen Termin einzuhalten, nun habe ich auch einen.

Kurz nachdem du weg warst, sagte eine der netten Damen, du hättest mit Sicherheit schon Monate vorher vom Umzug gewusst, und somit wäre Zeit gewesen, einen “guten Platz” für mich zu finden. Sie schüttelten bedrückt den Kopf und fragten leise: “Wie konntest du?”
 

Die Damen widmeten sich uns, wann immer es ihre Zeit zuliess. Wir bekamen gute und reichliche Mahlzeiten, aber ich verlor meinen Appetit schon vor vielen Tagen.

Anfangs hoffte ich unentwegt, dass du zurückkämest, und mich hier rausholen würdest. Dass alles nur ein böser Traum gewesen wäre und ich aufwachen würde .... bei dir zu Hause .....

Aber du kamst nie. Und dann, wann immer jemand an “meinem” Vermittlungszimmer vorbei ging, presste ich bittend meine Pfoten durch jeden möglichen Spalt. Gab es niemanden, der mich mochte? Niemanden, dem ich all meine Liebe, Dankbarkeit und zärtliche Treue schenken durfte?

Die Wahrheit war, dass ich es nicht mit den süßen kleinen knuddeligen Katzenkindern aufnehmen konnte. Unbeachtet, von allen übersehen und vergessen, zog ich mich in eine Ecke zurück, stand nicht mehr auf.

Eines Tages, am Nachmittag, hörte ich Schritte. Man hob mich auf, trug mich über einen langen Korridor, der in einen Raum mündete. Es war ein seliger, ruhiger Raum. Die Frau legte mich auf den Tisch, streichelte behutsam über meinen Kopf und erklärte mir, dass ich mich nicht sorgen solle.

Mein Herz schlug voller Erwartung auf das, was nun kommen sollte. Gleichzeitig hatte ich ein Gefühl des Loslösens.

Mir, der Gefangenen der Liebe, gingen die Tage aus. Ich war mehr um die nette Frau besorgt als um mich selbst. Ich erkannte, dass sie an einer Last tragen müsse, die Tonnen wog. Sie band leicht etwas um meine Vorderpfote, während eine Träne ihre Wange hinunter kullerte. Ich schob meinen Kopf in ihre Hand so wie ich es immer bei dir getan hatte, um dir meine Liebe zu zeigen. Ich spürte einen leichten Einstich und eine kühle Flüssigkeit, die in mich hinein floss. Ich streckte mich schläfrig aus, schaute dabei in die freundlichen Augen der Frau und murmelte:” Wie konntest du?”

Möglicherweise verstand sie mein leises Miauen, denn sie sagte:” Es tut mir leid!” Sie umarmte mich hastig und erklärte, dass es ihr Job sei, mir einen besseren Platz zu verschaffen, wo ich nicht missbraucht, ignoriert und verlassen sein würde. Einen Platz, an dem ich mich nicht verkriechen müsse, einen Platz der Liebe und des Lichts, der so anders sei als auf Erden. Mit meinem letzten Funken Energie öffnete ich weit meine Augen und sah sie unverwandt an, versuchte ihr so zu sagen, dass mein “Wie konntest du?” nicht an sie gerichtet war.

Ich dachte an dich, du mein geliebter Mensch.

Ich werde immer an dich denken und auf dich warten. Mein letzter Atemzug ist mein Wunsch, dass dir in deinem Leben immer diese Loyalität widerfährt ....

Einige Worte des Autors:
Wenn “Wie konntest du?” Tränen in Ihre Augen trieb, dann erging es Ihnen genauso wie mir, als ich dies schrieb. Jedermann ist es erlaubt, diese Geschichte weiterzugeben, solange es einem nicht kommerziellen Zweck dient. Erklären Sie der Öffentlichkeit, dass die Entscheidung, ein Haustier aufzunehmen, in eine Familie zu integrieren, eine wichtige für das Leben ist, dass Tiere unsere Liebe und unseren Respekt verdienen.
Jessica Railey

Samstag, 6. August 2011

Samstag, 2. Juli 2011

Ein kunterbunter Wurf....






Im Hause "von Harksheide" im schönen Norderstedt, sind sehr niedliche Kitten bereit "Herzen zu stehlen".


Drei süße Damen und ein schnuckeliger junger Mann.

Hier stelle ich Euch vor:

Giselle und Gipsy, zwei sehr süße Britendamen in einem tollen "Törtchenkleid"...(tortie)
Ein traumhafter Blick aus großen leuchtenden jetzt schon schön kräftig gefärbte Kulleraugen, einfach zauberhaft...

Gipsy

Giselle



Dann gibt es noch einen bezaubernden Traum in blau, die Gini genannt wird.
Wunderbar kurzes "kartäuser"-blaues Fell, ganz klar das lässt Britenliebhaberherzen höher schlagen.


Gini

Nun kommt noch der "Hahn" im Körbchen...
Ein ganz ... "dunkler Herzchenbrecher"
Er heißt Geronimo und ist "live" wirklich noch hübscher wie auf seinen Bildern!

Geronimo

Wer noch mehr Bilder sehen möchte und bereit ist sein Herz an einen dieser Lieblinge zu vergeben, der kann sich auf www.bkh-harksheide.de 
in Ruhe umschauen. Dort findet Ihr auch die Kontaktdaten von Familie Biallas, die diese zauberhaften kleinen Geschöpfe auf einen guten Start in ein langes gesundes Britenleben mit ganz viel Liebe vorbereiten.

Alles Liebe, Eure Diana

einfach zum "verlieben" süß!


Freitag, 3. Juni 2011

Hausapotheke für Tiere




Unsere Hausapotheke sollte nur bei kleineren Verletzungen angewendet werden. Sie ersetzt nicht den Besuch beim Tierarzt, sondern soll nur bei kleineren Problemen eine Soforthilfe darstellen.
Instrumente:
Wundversorgung
  • nicht haftende Wundgaze
  • Selbsthaftende elastische Binden
  • sterile Kompressen
  • Verbandtuch 60 x 80 cm für Verbrennungen und großflächige Wunden
  • Leukoplast
  • lose Verbandwatte
  • Wattestäbchen und Mulltupfer
  • Wunddesinfektionsmittel (z.B. Betaisodona od. Mercurochrom od. dreiprozentige Wasserstoffperoxydlösung)
  • Desinfektionsmittel für Hände und Einmalhandschuhe
Medikamente
  • Wurm-/Flohmittel
  • Rescue Bachblüten-Notfalltropfen
  • Rescue Bachblüten-Salbe (bei Sonnenbrand)
  • Johanneskrautöl (heilt kleinere Wunden und Hautreizungen)
  • Augenwasser (Reinigung, gegen leichte Entzündungen, z.B. Euphrasia compositum. Calendula-Urtinktur = 20 Tropfen mit einer Tasse kühlem Wasser verdünnt)
  • Notfall-Aufbaudiät (z.B. Convalescence Support)
  • Schonkost (z.B. Kattovit Gastro, Integra)
  • MCP Tropfen (bei starker Übelkeit)
  • Cortison-Zäpfchen (allergische Reaktion auf Bienen-/ Wespenstichen im Maul / Rachenbereich)
  • Traumeel oder Arnica (bei stumpfen Verletzungen) 
  • Belladonna bei Schmerzen
  • Feliway bei Unruhe
Homöopathie
Hier aufgezählt sind Mittel mit D6 als Potenz. Bitte keine Tropfen holen, da diese Alkohole enthalten. Eine Gabe sind 5-10 Globuli, eine halbe bis eine Tablette, oder eine Messerspitze Pulver. In akuten Fällen gibt man das Mittel in einem Abstand von 10-60 Minuten, abhängig vom Zustand der Katze. Desto besser es dem Tier geht, desto größer können die zeitlichen Abständen zwischen den Gaben werden.
  • Aconitum (Sturmhut): gegen Fieber im ersten Stadium (Potenz D30 oder höher) und Entzündungen
  • Arnica Montana (Bergwohlverleih): bei äußeren, mechanischen Einwirkungen wie Stoß, Schlag, Sturz, Unfall
  • Arsenicum Album (Arsen): Durchfall
  • Belladonna (Tollkirsche): örtliches Entzündungsmittel, Halsschmerzen, Heiserkeit, bei fiebrigen Erkrankungen (nach Aconitum), Muskelkrämpfen, Angst
  • Bryonia (Zaunrübe): bei Husten, Bronchitis
  • China (Chinarinde): Regeneration nach Darmerkrankungen mit Schwäche und Erschöpfung, beugt Austrocknung vor.
  • Echinacea D1 oder compositum (Ringelblume): Steigerung der körpereigene Abwehr nach Verletzungen oder bei Infektionskrankheiten
  • Heilerde: äußerlich angewendet (dick angerührt mit Wasser) als Wickel bei Prellungen, Quetschungen, Ekzemen, juckenden Ausschlägen. Eingenommen wird sie in etwas Wasser gerührt bei Verdauungs- und Magenbeschwerden und Durchfall.
  • Nux Vomica (Brechnuss): bei allen Formen von Erbrechen, Verstopfung, Blähungen, Durchfall.
  • Pulsatilla (Küchenschelle): Durchfall nach Unterkühlung oder Kühlschrankfutter
  • Rhus Toxicodendron (Giftsumach): Verstauchungen, Zerrungen, Sehnenentzündungen






Laborwerte -Blutbild

Leider werden auch heute noch Tierhalter nur sehr rar über die Werte eines Blutbildes aufgeklärt. Man hört vielleicht "alle Werte gut" oder aber "der Leber-/Nierenwert ist etwas zu niedrig/zu hoch".
Die wichtigsten Messwerte, die Bedeutungen der vielen Abkürzungen und wofür sie stehen nun in (absoluter) Kurzform für eine erste Orientierung in der Labordiagnostik.

ALP

(auch AP oder ALKP)= Alkalische Phosphatase; dabei handelt es sich um ein Enzym, dessen Wert v.a. für die Untersuchung von Leberwerten von Relevanz ist. Ebenso zeigt es Veränderungen an den Knochen und den Nieren an. Der Referenzbereich von ALKP bei der Katze liegt bei bis 70 U/L. Labormesswert meist von 14 -111 U/L
ALT
(auch ALAT oder GPT) = Alanin-Aminotransferase; dabei handelt es sich ebenfalls um ein Leberenzym. Es zeigt also bei einem veränderten (meist erhöhtem) Wert an, ob eine Lebererkankung (vielfältig) vorliegt. Der Referenzbereich bei der Katze liegt bei bis zu 45 U/L. Labormesswert meist von 12 -130 U/L
AST
(auch ASAT oder GOT) = Asptartat-Aminotransferase; auch hierbei handelt es sich um ein Enzym, dessen Wert v.a. Relevanz bzgl. Leber-und Knochenerkrankungen hat, aber es zeigt auch Veränderung in der Niere oder im Herz an. Der Referenzbereich bei der Katze liegt bei bis 30 U/L. Labormesswert meist von 0 -48 U/L
BUN
= blood urea nitrogen; es handelt sich hierbei um den Stickstoff des Blutharnstoffs. Sein Wert hat daher v.a. Relevanz für die Nieren. Der Referenzbereich bei der Katze liegt bei 16 -36 (erhöht) mg/dl.
CREA
= Creatinin; Der Creatinin-Wert hat ebenso wie BUN, Relevanz, was die Nieren betrifft. Der Referenzbereich bei der Katze liegt bei bis 1,6 mg/dl. Labormesswert meist von 0,8 -2,4 mg/dl.
GLU
= Glucose, Traubenzucker. Er gibt den Zuckerwert im Blut an und damit auch, ob Diabetes m. vorliegen könnte. Der Referenzbereich bei der Katze liegt bei 55-120 mg/dl. Labormesswert meist bis 160 mg/dl.
TP
= Totalprotein(Gesamtprotein). Der Wert von TP hat viele Bedeutungen, kann auf zahlreiche Erkrankungen hindeuten, auf Proteinverluste, Störungen des Wasserhaushaltes und zeigt(bei gleichzeitiger Untersuchung von Albumin, ein Eiweiß im Blut) die KOnzentartion der Immunglobuline (Antikörper) hin. Auch findet dieser Wert Bedeutung bei chronischen Erkrankungen oder Infektonskrankheiten. Der Referenzbereich bei der Katze liegt bei 5,7 -7,8 g/dl.
HCT
= Hämatokrit. Der Hämatokrit gibt den Anteil der Blutzellen am Gesamtblut an und zeigt, wie dickflüssig das Blut ist (Verhältnis zwischen roten Blutkörperchen und Blutplasma). Hauptsächlich wird hier der Gehalt von roten Blutkörperchen ermittelt. Daher findet es Bedeutung, ob eine Anämie oder Polyglobulie (bei Sauerstoffmangel) vorliegt. Der Referenzbereich bei der Katze liegt bei 24-45 %.
HGB
= Hämoglobin; dabei handelt es sich um den roten Farbstoff der roten Blutkörperchen, der der wichtigste Sauerstofftransporteur des Blutes ist. Sein Wert zeigt an, ob es sich ggfs. um eine Anämie (meist wegen Eisenmangels) oder Gelbsucht handeln könnte. Der Referenzbereich bei der Katze liegt bei 8,0 -15,0 g/dl.
MCHC
= mean corpuskolar hemoglobin concentration = mittlere, korpuskuläre Hämoglobinkonzentration. Er zeigt v.a. die Hämoglobinkonzentraton aller zellulären Bestandteile im Blut an und daher auch, ob Eisenmangel vorliegt. Der Referenzbereich der Katze liegt bei 30 -36,9 g/dl.
WBC
(auch LEU) = weiße Blutkörperchen (Leukozyten); gibt die Gesamtleukozyten an (dazu gehören auch die u.g.) Da sie Teil der Immunabwehr sind, zeigen sie an, ob Entzündungen, große Infektionsherde, Allergien, Vergiftungen, etc. vorliegen. Der Referenzbereich bei der Katze liegt bei 4000 -11000/µl. Labormesswert meist bis 20.000/µl.
GRANS
= Granulozyten; Es gibt mehrere Arten von Granulozyten (neutrophil, basophil, eosinophil), meistens jedoch werden die neutrophilen Granulozyten als Wert angegeben, da sie von den 3 Arten die bedeutungsvollsten sind. Im Allgemeinen zeigen sie an, ob eine bakterielle Infektion vorliegt. Referenzbereich der neutrophilen (segmentkernigen) Granulozyten liegt zwischen 50 und 75%.
L/M
= Lymphozyten & Monozyten; der Wert von L/M hat v.a. Relevanz, was virusbedingte und chronsiche Infektionen betrifft. Der Referenzbereich bei der Katze von Lymphozyten liegt bei etwa 20-50%, bei den Monozyten etwa 0,1 -4%.
PLT
= Blutplättchen (Thrombozyten); Sie zeigen an, ob mit der Blutgerinnung etwas nicht in Ordnung ist. Referenzbereich der Katze liegt bei etwa 300.000 - 800.000/ml.

Ich möchte hierbei betonen, dass die Referenzwerte nicht immer mit den Referenzwerten der jeweiligen Tierarztpraxen überein stimmen müssen, sie können auch variieren, z.B. dass man statt einem Referenzwert bei den Leukozyten von 4000-10.000/ml einen Toleranzwert von 5000 -11.000/ml finden kann. All die o.g. Referenzwerte sind "circa-Werte" um eine erste Orientierung ermöglichen zu können. Zudem liegen die Referenzbereiche des jeweiligen Labors auch wieder anders. Manches Labor gibt einen maximalen Referenzbereich von 19.000 Leukozyten/ml an, andere haben einen maximalen Referenzwert von bis zu 30.000 Leukozyten/ml. Beim Ablesen des Blutbildes bitte nicht den eigentlichen Referenzbereich mit dem Referenzbereich des Labors verwechseln. Wenn dort ein Referenzbereich von 2000 -20.000 Leukozyten/ml zu lesen ist, bezieht sich das nicht auf den allgemeinen Referenzbereich der Katze, sondern auf den Wert, den das Labor von/bis misst. Natürlich gibt es auch noch viele andere Werte, die in ein Blutbild einbezogen werden können, abhängig von dem Blutbild, was gemacht wird (großes/kleines Blutbild; Differentialblutbild). (Kene Garantie auf Vollständigkeit und Richtigkeit/Aktualität). Eine genaue Angabe zu erhöhten/erniedrigten Werten folgt. 





Bachblüten für Katzen

 
Ja auch für die süssen Miezemäuse gibt es Bachblüten. Dies gibt es in fast jeder Apotheke.
Für Tiere stellt man wie beim Menschen eine Mischung her und gibt diese dann
3-4xtäglich 4Tropfen bei erwachsenen Katzen 3xTäglich 3Tropfen bei Jungtieren 3xTäglich 2Tropfen bei Neugeborenen bis zur dritten Woche
in eine Schale mit Wasser oder Katzenmilch, oder träufelt  die Blütenessenz auf ein Leckerchen oder sonst etwas was Miez gern mag.
Von der Mischung kann man die Reste (falls die Einnahme durch "vergessen" beendet wurde) ins Giesswasser geben. Es gib bei Bachblüten nicht nur die innere Anwendung sondern auch die äussere Anwendung in Cremeform.
Crab apple creme hilft bei allen Arten von kleineren Verletzungen wie z.B.: Hautirritationen, Schrammen, leichte Verbrennungen u.s.w. Bei Bachblüten empfiehlt es sich eine persönliche Mischung herzustellen, dabei sollten die Blüten gewählt werden die den momentanen Zustand beschreiben. In der Regel schreibt man seine momentanen negativen Gefühlszustände auf, z.B.: momentan bin ich sehr neidisch, oder momentan bin ich antriebslos...... und dann sucht man die passenden Blüten dazu raus. Oder man wählt den "aha Effekt" Man liesst sich die verschiedenen(3Cool Blüten durch und findet so die passenden Blüten. Oder man kann die passenden Blüten durch Fragenkataloge, Farbkarten oder Pendelkarten finden. 

Wichtig ist bei allen Arten das man ehrlich sich selbst gegenüber ist!
Es sollten nicht mehr als 7verschiedene Blüten in einer Mischung sein, weil man grad am Anfang feststellt dass man auf viel mehr Blüten kommt.
Für die Mischung nimmt man meist ein 30 ml Glasfläschchen mit Tropf/Dosierungsvorrichtung und füllt es in 1/3 Obstessig. Dies ist wichtig für die Konservierung es muss ja ca 3 Wochen halten, sonst müsste man die Mischung immer im Kühlschrank aufbewahren.
Von jeder Blüte nur 3 Tropfen auf 30ml, die Mischung 3-4xtäglich 2-4Tropfen bis das Fläschchen entweder leer ist oder die Einnahme der Blüten vergessen wird.
Die Blüten sollten nicht dauerhaft am Körper oder in einer Tasche getragen werden da sich die Blüten sonst entladen.
1. Agrimony (Odermenning, Agrimonia eupatoria) Agrimony ist mit den Seelenpotentialen der Konfrontationsfähigkeit und der Freude verbunden. Im negativen Agrimony-Zustand versucht die Katze wie unter Zwang, Disharmonien nicht zur Kenntnis zu nehmen.
2. Aspen (Espe oder Zitterpappel, Populus tremula) Aspen ist mit dem Seelenpotential der Furchtlosigkeit und des Überwindens verbunden. Im negativen Aspen-Zustand zeigt die Katze viele kleine Ängstlichkeiten.
3. Beech (Rotbuche, Fagus sylvatica) Beech ist mit den Qualitäten der Toleranz und des Mitgefühls verbunden. Im negativen Beech-Zustand reagiert die Katze intolerant und aggressiv.
4. Centaury (Tausendgüldenkraut, Centaurium umbellatum) Centaury ist mit den Seelenqualitäten der Selbstbestimmung und der Selbstverwirklichung verbunden. Im negativen Centaury-Zustand zeigt die Katze so gut wie keinen eigenen Willen.
5. Cerato (Bleiwurz oder Hornkraut, Ceratostigma willmottiana) Cerato ist mit dem Prinzip der Intuition verbunden. Im negativen Cerato-Zustand wirkt die Katze unentschlossen.
6. Cherry Plum (Kirsch-Pflaume, Prunus cerasifera) Cherry Plum ist mit dem Prinzip der Gelassenheit verbunden. Im negativen Cherry-Plum-Zustand scheint die Katze unter großem inneren Druck zu stehen und neigt häufig zu plötzlichen extremen Temperamentsausbrüchen.
7. Chestnut Bud (Knospe der Rosskastanie, Aesculus hippocastanum) Chestnut Bud ist mit dem Seelenpotential des Lernens verbunden. Im negativen Chestnut-Bud-Zustand fällt es der Katze schwer, aus schlechten Erfahrungen zu lernen.
8. Chicory (Wegwarte, Cichorium intybus) Chicory ist mit den Seelenpotentialen der Mütterlichkeit und der selbstlosen Liebe verbunden. Im negativen Chicory-Zustand wirkt die Katze egoistisch und selbstbezogen.
9. Clematis (Weiße Waldrebe, Clematis vitalba) Clematis ist mit dem Seelenpotential des schöpferischen Idealismus verbunden. Im negativen Clematis-Zustand scheint die Katze ihre Umgebung nicht richtig wahrzunehmen.
10. Crab Apple (Holzapfel, Malus pumila) Crab Apple ist mit den Prinzipien der Reinheit, Ordnung und Vollkommenheit verbunden. Im negativen Crab-Apple-Zustand zeigt die Katze ein stark übertriebenes Putz- und Reinlichkeitsverhalten.
11. Elm (Ulme, Ulmus procera) Elm ist verbunden mit dem Prinzip der Verantwortlichkeit. Im negativen Elm-Zustand wirken große, kräftige Katzen plötzlich erschöpft.
12. Gentian (Herbstenzian, Gentiana amarella) Gentian ist mit dem Konzept des Glaubens an die höhere Ordnung verbunden. Eine Katze im negativen Gentian-Zustand reagiert zögernd und skeptisch.
13. Gorse (Stechginster, Ulex europaeus) Gorse ist mit dem Seelenpotential der Hoffnung verbunden. Im negativen Gorse-Zustand hat die Katze die Hoffnung aufgegeben.
14. Heather (Schottisches Heidekraut, Calluna vulgaris) Heather ist mit den Seelenqualitäten des Einfühlungsvermögens und der Hilfsbereitschaft verbunden. Im negativen Heather-Zustand fordert die Katze übertrieben viel Zuwendung.
15. Holly (Stechpalme, Ilex aquifolium) Holly ist mit dem Prinzip der allumfassenden göttlichen Liebe verbunden. Im negativen Holly-Zustand ist die Katze eifersüchtig und aggressiv.
16. Honeysuckle (Geißblatt, Jelängerjelieber, Lonicera caprifolium) Honeysuckle ist mit dem Prinzip der Wandlungsfähigkeit verbunden. Im negativen Honeysuckle-Zustand ist die Katze nicht in der Lage, neue Lebensumstände zu akzeptieren.
17. Hornbeam (Weiß- oder Hainbuche, Carpinus betulus) Hornbeam ist mit dem Seeelenpotential der inneren Lebendigkeit verbunden. Im negativen Hornbeam-Zustand wirkt die Katze müde und antriebslos.
18. Impatiens (Drüsentragendes Springkraut, Impatiens glandulifera) Impatiens steht in Verbindung mit den Seelenqualitäten der Geduld und Sanftmut. Im negativen Impatiens-Zustand ist die Katze ungeduldig.
19. Larch (Lärche, Larix decidua) Larch ist mit der Seelenqualität des Selbstvertrauens verbunden. Im negativen Larch-Zustand mangelt es der Katze an jeglichem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Larch hilft schüchternen und sich unterlegen fühlenden Katzen.
20. Mimulus (Gefleckte Gauklerblume, Mimulus guttatus) Mimulus steht in Verbindung mit den Seelenqualitäten der Tapferkeit und des Vertrauens. Im negativen Mimulus-Zustand ist die Katze überempfindlich und hat häufig Angst vor bestimmten Situationen und/oder Lebewesen.
21. Mustard (Wilder Senf, Sinapis arvensis) Mustard ist mit dem Seelenprinzip der Heiterkeit verbunden. Im negativen Mustard-Zustand wirkt die Katze traurig.
22. Oak (Eiche, Quercus robur) Oak hat Verbindung mit dem Seelenpotential der Kraft und Ausdauer. Im negativen Oak-Zustand lässt die Katze sich leicht überfordern, oder sie überfordert sich selbst.
23. Olive (Olive, Olea europaea) Olive ist verbunden mit den Prinzipien der Regeneration und des wiederhergestellten Gleichgewichts. Im negativen Olive-Zustand ist die Katze total erschöpft.
24. Pine (Schottische Kiefer, Pinus sylvestris) Pine ist mit den Seelenqualitäten der Reue und des Verzeihens verbunden. Im negativen Pine-Zustand wirkt die Katze ständig bedrückt und grundlos schuldbewusst.
25. Red Chestnut (Rote Kastanie, Aesculus carnea) Red Chestnut ist mit den Qualitäten der Fürsorge und der Nächstenliebe verbunden. Im negativen Red-Chestnut-Zustand entwickelt die Katze eine übertrieben starke Bindung an ein anderes Tier oder ihre Bezugsperson.
26. Rock Rose (Gelbes Sonnenröschen, Helianthemum nummularium) Rock Rose ist mit dem Seelenprinzip des Mutes und der Standhaftigkeit verbunden. Im negativen Rock-Rose-Zustand wird die Katze leicht von Furcht überwältigt.
27. Rock Water (Präpariertes Wasser aus bestimmten heilkräftigen Quellen) Rock Water ist verbunden mit dem Seelenpotential der Anpassungsfähigkeit in der inneren Freiheit. Im negativen Rock-Water-Zustand hält die Katze hartnäckig an starren Verhaltensmustern fest.
28. Scleranthus (Einjähriges Knäuel, Scleranthus annuus) Scleranthus ist mit dem Prinzip der inneren Balance verbunden. Im negativen Scleranthus-Zustand unterliegt die Katze ausgeprägten Stimmungsschwankungen.
29. Star of Bethlehem (Doldiger Milchstern, Ornithogalum umbellatum) Star of Bethlehem ist mit den Potentialen der Erweckung und der Reorientierung verbunden. Im negativen Star of Bethlehem-Zustand ist die Katze nicht in der Lage, ein einmal erlittenes seelisches Trauma zu verkraften.
30. Sweet Chestnut (Eßkastanie oder Edelkastanie, Castanea sativa) Sweet Chestnut steht mit dem Prinzip der Erlösung in Verbindung. Im negativen Sweet-Chestnut-Zustand befindet sich die Katze anscheinend in einem Zustand innerer Hoffnungslosigkeit.
31. Vervain (Eisenkraut, Verbena officinalis) Vervain steht im Zusammenhang mit den Seelenpotentialen der Selbstdisziplin und des Zügelns. Im negativen Vervain-Zustand ist die Katze überaktiv.
32. Vine (Weinrebe, Vitis vinifera) Vine steht in Verbindung mit dem Potential der Autorität und der Durchsetzungskraft. Im negativen Vine-Zustand entwickelt sich die Katze zum Tyrannen.
33. Walnut (Walnuß, Juglans regia) Walnut ist mit den Potentialen des Neubeginns und der Unbefangenheit verbunden. Im negativen Walnut-Zustand reagiert die Katze irritiert auf Veränderungen, die in ihrem Leben stattgefunden haben.
34. Water Violet (Sumpfwasserfeder, Hottonia palustris) Water Violet ist mit den Seelenqualitäten der Demut und der Weisheit verbunden. Im negativen Water-Violet-Zustand wirkt die Katze besonders stolz und isoliert sich.
35. White Chestnut (Roßkastanie oder Weiße Kastanie, Aesculus hippocastanum) White Chestnut ist mit dem Prinzip der geistigen Ruhe verbunden. Im negativen White-Chestnut-Zustand scheint die Katze unter mentaler Spannung zu stehen.
36. Wild Oat (Waldtrespe, Bromus ramosus) Wild Oat ist mit den Potentialen der Berufung und der Zielstrebigkeit verbunden. Im negativen Wild-Oat-Zustand fehlt es der Katze an Ausdauer.
37. Wild Rose (Heckenrose, Rosa canina) Wild Rose ist mit dem Prinzip der inneren Motivation verbunden. Im negativen Wild-Rose-Zustand hat die Katze resigniert.
38. Willow (Gelbe Weide, Salix vitellina) Willow steht mit dem Prinzip der Eigenverantwortlichkeit in Verbindung. Im negativen Willow-Zustand scheint sich die Katze, ob berechtigt oder nicht, als Opfer einer Situation zu fühlen.
39. Recue-Notfalltropfen Rescue ist eine Kombination aus fünf Bach-Blüten-Konzentraten und hilft bei allen großen und kleinen Notfällen und sollten daher in jeder Hausapotheke stehen. Cherry Plum- gegen Verlust der Kontrolle und plötzliche Gefühlsausbrüche Clematis- gegen die Tendenz, in die Bewusstlosigkeit abzugleiten Impatiens- gegen Spannung und Stress Rock Rose- gegen Panikgefühle Star of Bethlehem- gegen Betäubung und Schock 

Quelle: http://katzennothilfe.de/felidae/pinboard/gesundheitstipps/bach.htm 
zu empfehlen: http://katzen-lexikon.de


Alles Liebe Eure Diana




Dienstag, 3. Mai 2011

Auf der Suche... nach der ganz großen "Liebe"



Das lässt mein Herzchen höher schlagen...




Wie viele von Euch wissen schlägt mein Herzchen ja auch für Hunde und wie man auf diesem Bildchen sehen kann, gibt es da etwas "Neues" zu berichten!!!

Im Hause "vom Wondsbarg" gab es vor 3 Wochen Irish-Setter Nachwuchs und diesen möchte ich Euch gerne zeigen, damit Ihr mit mir "schwärmen" könnt.


Die stolze Mama Kimberly, jetzt hat sie es geschafft.


Da träumt jemand


Was für kleine "Schnuckelnasen", oder?


Mami ist die Beste!


So klein und schon so "kess"

Wer mehr über die süßen Irish-Setter-Welpen erfahren möchte, der kann sich hier

informieren und von noch tolleren Bildern beeindrucken lassen.
Die liebe Familie Meyer züchtet diese Rasse schon sehr viele schöne Jahre.
Ihre Irish-Setter überzeugen nicht nur als treue Partner bei der Jagd, sondern begeistern wirklich jeden mit Ihrem ausgeglichen, fröhlichen und lieben Wesen.

Hier noch ein Bild von meiner "Brenda vom Wondsbarg"

die Dame wird im Oktober 16 !!! Jahre alt.


Brenda bei Ihrer "Lieblingsbeschäftigung" 

Also, wenn jemand ehrliches Interesse hat und einem Setter, ein liebevolles und "hundgerechtes" Zuhause geben möchte, kann er sich gerne bei Fam. Meyer melden und einen 
"Kuschel- und Spiel-termin" vereinbaren.

Alles liebe Eure Diana

Montag, 2. Mai 2011

Ab ins Körbchen...

Ich hab hier mal ein paar süße Bildchen von unserer kleinen Grace, 
als kleine Wäschekorb-"besetzerin".








 

Samstag, 16. April 2011

Aktion "Hund im Backofen"

Tassoaktion Hund im Backofen
(Annelie hat mich dazu angeregt)

Der Frühling ist endlich da.....
Worauf wir uns seit Wochen freuen, ist für unsere Tiere nicht immer angenehm. 20 Grad Celsius und zehn Minuten im Auto ohne Luftzufuhr können bereits ausreichen, das Innere eines Autos so erhitzen, dass der Hund darin in akute Lebensgefahr kommt. Auch der immer wieder genannte "Fensterspalt" reicht keinesfalls aus.

So hatte vor einiger Zeit der Besucher eines Freizeitparks seine drei Hunde bei sommerlichen Temperaturen und nur leicht geöffneten Fenstern im Auto auf dem Parkplatz zurückgelassen. Als er zurückkam, waren alle drei Tiere qualvoll verendet. Dies ist nur ein Beispiel von unzähligen Fällen, in denen Hunde aufgrund von Unwissenheit oder Gedankenlosigkeit ihrer Halter sterben müssen.

Da Hunde bekanntermaßen nicht schwitzen, versuchen sie, ihren Wärmehaushalt über Hecheln auszugleichen. Der so entstehende Flüssigkeitsverlust muss durch Trinken ausgeglichen werden. Kaum ein Tier, das im Auto auf Herrchen oder Frauchen wartet, hat dazu jedoch die Gelegenheit. So kommt es zur Hyperthermie, zur Überhitzung des Hundekörpers, die im schlimmsten Fall den Tod zur Folge haben kann.

Was könnt ihr tun? Seht ihr einen Hund im Auto, der apathisch ist, taumelt, die Zunge weit herausgestreckt hat oder sonstige Erschöpfungszeichen zeigt: handelt!
Sucht den Besitzer des Autos, verständigt die Polizei und rettet als letzte Konsequenz den Hund aus dem Auto durch vorsichtiges einschlagen der Scheibe

Auch dieses Jahr möchte TASSO e.V. auf die Gefahr eines im Sommer im Auto eingeschlossenen Hundes aufmerksam machen. Die 2009 gestartete Aktion "Hund im Backofen" geht deshalb auch 2011 weiter.

Bisher haben fast 16.000 Tierfreunde weit über eine Million Informationskarten zum Verteilen angefordert. Helft auch ihr, Hunde vor dem Tod zu retten, indem ihr andere Menschen über die Aktion "Hund im Backofen" informiert.
 

Alle Liebe Euch und Euren Vierbeinern,
eure Diana



Montag, 7. März 2011

Katzenknigge


Wir Katzenfreunde wissen, dass Katzen ganz besondere Eigenarten haben, die für uns Menschen nicht immer nachvollziehbar sind. Katzen leben sozusagen nach Ihren eigenen Regeln. Bei den folgenden Tipps von Katzen für Katzen handelt es sich lediglich um Vorschläge, die der jeweiligen Situation angepasst werden können, denn Katzen sind erfinderisch bei dem Versuch, ihre Leute auf die Palme zu bringen:
  • Friss niemals aus deiner eigenen Schüssel, wenn du Essen vom Tisch klauen kannst
  • Trinke niemals aus deiner Wasserschüssel, wenn irgendwo ein Glas Wasser steht, aus dem du trinken kannst.
  • Jammere niemals vor Hunger, bevor die Leute das Futter aus dem Schrank nehmen. Schreie dann aber so, als ob du seit Wochen nichts mehr zu fressen bekommen hättest.
  • Sobald das Futter in der Schüssel ist, sollte es erst mal ignoriert werden.
  • Setze eine überraschte und verletzte Miene auf, wenn du beschimpft wirst, weil du nach dem Essen auf dem Tisch zwischen dem Geschirr spazieren gehst. Der Ausdruck sollte besagen: “Aber wenn kein Besuch da ist, darf ich das doch auch!”
  • Wenn du einen Schoß zum Sitzen aussuchst, achte immer darauf, dass dieser auch einen guten Kontrast zu deiner Fellfarbe abgibt. Eine weiße Katze sollte sich also immer auf dunkle Schöße setzen.
  • Begleite Gäste immer zur Toilette und beobachte, ob sie auch alles richtig machen.
  • Falls ein Gast sagen sollte, dass er Katzen liebt, behandle ihn mit hochmütigem Stolz, verhänge deine Krallen in den Nylonstrümpfen (falls zutreffend), beiße ihn in die Fußknöchel oder wende eine Kombination der ausgeführten Möglichkeiten an.
  • Toleriere keine geschlossenen Türen. Um die Türen zu öffnen, kann man entweder daran kratzen oder dagegen schlagen. Sobald die Tür geöffnet wird, darf man selbstverständlich nicht durchgehen.
  • Nachdem du befohlen hast, dass eine nach draußen führende Tür für dich geöffnet wird, stehe auf der Schwelle, halb innen und halb außen, und fange an, über alles Mögliche nachzudenken. Das ist vor allem wichtig, wenn es entweder sehr kalt oder sehr heiß ist und – wenn du auf dem Land wohnst - während der Schnaken- und Fliegen-Hochsaison.
  • Setze dich niemals in den Waschkorb mit dreckiger Wäsche.
  • Hilf stets beim Zusammenleben sauberer Wäsche. Zeige deinen Leuten, wie es deiner Meinung nach richtig gemacht wird, indem du die Wäschestücke durch die Gegend ziehst.
  • Hilf stets beim Bettenmachen. Laken und Bettbezüge müssen angegriffen und gebissen werden, um sie gefügig zu machen.
  • Als allgemeine Regel gilt, dass man sich immer zu dem Menschen setzt, der beschäftigt ist und nicht zu dem, der im Moment nichts tut. Liest einer deiner Menschen ein Buch oder eine Zeitung, versuche immer, dich darauf zu setzen. Wenn das nicht möglich ist, setze dich zwischen Buch und Gesicht.
  • Falls dein Mensch strickt, setze dich ganz brav auf seinen Schoß. Vergiss aber nicht, ab und zu die Stricknadeln anzugreifen.
  • Wenn deine Menschen am Computer sitzen, setze dich immer auf die Tastatur. Wenn sie dich herunterheben, beobachte sie mit trauriger Miene.
  • Nach dem zweiten Hinunterheben musst du anfangen, Kugelschreiber und Bleistifte vom Tisch zu werfen, aber einzeln bitte.
  • Eine erfolgreiche Katze ist immer gut ausgeruht, schlafe deshalb fast den ganzen Tag, damit du abends fit bist, wenn deine Menschen schlafen möchten.
  • Wenn es langweilig wird, wirf alles vom Tisch, was zerbrechlich ist. Aber sobald jemand anfängt, mit dir zu spielen, wirf dich gelangweilt auf den Boden.
  • Ignoriere den Nachbarkater, wenn er mal zu Besuch da sein darf. Wenn er aber nachts um drei vor der Tür sitzt, scharre und kratze und wirf dich dagegen.
  • Sei wählerisch wenn es mal was vom Tisch gibt.
  • Miaue immer laut und besonders erbärmlich. Wenn dann jemand nach dir schaut, hast du ja erreicht was du möchtest und kannst dich wieder wichtigerem Dingen zuwenden oder ein ausgiebiges Katzennickerchen machen.

Freitag, 4. März 2011

Katze beim Arzt

Wie versprochen wird es auch hier ein paar nützliche Hinweise und Berichte zum Thema Gesundheit und Vorsorge geben.
Nach und nach werde ich neue Berichte erstellen mit Quellennachweisen und Verlinkungen zur entsprechenden Fachliteratur.
Ich danke auf diesem Weg schon mal allen lieben verantwortungsbewussten Züchtern und Tierliebhabern, sowie meinen Tierärzten die auch teilweise in den Texten erwähnt werden.
Zu finden unter der Rubrik Gesundheit.






Katzenschnupfen
Was ist Katzenschnupfen?
Der ansteckende Katzenschnupfen ist ein Sammelname für eine Gruppe von Erkrankungen der Atemwege, Sehorgane und Maulhöhle, ausgelöst durch bestimmte Erreger. Die gefährlichsten Erreger sind die Calici- und Herpesviren.

Ansteckung
Die Ansteckung erfolgt direkt oder auch indirekt. Infizierte Katzen scheiden den Erreger über Nasen- und Augensekret sowie den Speichel aus. Es können scheinbar geheilte Katzen aber auch weiterhin Viren ausscheiden. Gesunde Katzen werden über den direkten Kontakt mit einem infizierten Tier durch Beschnuppern, gegenseitiges Putzen, Niesen oder durch gemeinsam benutzte Trink- oder Futternäpfe angesteckt. Der Erreger kann aber auch mit den Schuhen ins Haus geschleppt werden.

Symptome und Krankheit
Nach ca. 1 bis 5 Tagen nach der Ansteckung kommt es zu den ersten Symptomen. Die Katzen werden träge und matt, haben Fieber und müssen niesen. Der Appetit fehlt, da sie geschwächt sind und den Geruch des Fressens nicht recht wahrnehmen können. Die Lymphknoten im Bereich des Kopfes schwellen an. Entzündungen der Mundschleimhaut und Schluckbeschwerden bewirken manchmal, dass Speichel in großen Mengen austritt. Die Sekrete werden so zäh, dass die Katze sich nicht mehr selbst reinigen kann. Die Haare können vermehrt ausfallen. Ja, es kann sogar zu Lungenentzündugen oder Geschwüre der Mundschleimhaut und der Hornhaut des Auges auftreten. Besonders betroffen sind junge und abwehrgeschwächte Tiere.

Prognose
Erkrankte Tiere benötigen eine intensive Pflege. In schweren Fällen muss eine längere Therapie mit Antibiotika und Infusionen durchgeführt werden. Bei schwersten Infektionen kann die Krankheit zum Tode führen. 

Vorbeugung
Die einzige Maßnahme, dieser Krankheit zu begegnen, ist ebenfalls die Grundimmunisierung. Die erste Impfung darf erst nach der 8. Woche verabreicht werden, nach 3 - 4 Wochen erfolgt die 2. Impfung. Die Auffrischung wird dann jährlich verabreicht.


Katzenseuche

Was ist Katzenseuche?
Die bekannteste Katzenkrankheit, der wohl die meisten Tiere zum Opfer fallen, ist die Katzenseuche (Panleukopenie). Gegen diese, durch Parvoviren verursachte Krankheit, wurde der erste Katzenimpfstoff angewandt.

Ansteckung
Der Erreger wird hauptsächlich durch den Kot ausgeschieden und ist hochgradig ansteckend, extrem widerstandsfähig und behält seine krankmachenden Eigenschaften u. U. jahrelang bei. Dieser Virus kann vom Menschen "mit nach Hause gebracht" werden. Die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Erkrankung beträgt nur ca. eine Woche.

Symptome und Krankheit
Erste Hinweise sind plötzlicher Appetitverlust und Bewegungsunlust. Mit dem Auftreten von Fieber verschlimmert sich der Zustand sehr schnell. Es kommt zu Erbrechen und Durchfall mit wässrig-blutigem Kot. Die Katze verliert sehr schnell große Mengen Flüssigkeit, sie leidet unter starkem Durst, ist dann aber bereits zu geschwächt, um noch selbst zu trinken. Im Blutbild läßt sich ein rapider Abfall der weißen Blutkörperchen nachweisen. Deshalb hat die Krankheit den Namen "Panleukopenie" erhalten: Verminderung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten).

Prognose
Die erkrankte Katze muß sofort intensiv mit Serumgaben und Elekrolyteinfusionen behandelt werden, damit sie eine Überlebenschance hat. Welpen und Jungkatzen sind trotz einer Intensivtherapie häufig nicht mehr zu retten.
Da die Viren sich jahrelang halten können, ist eine Desinfektion des ganzen Wohnbereiches erforderlich. Da aber eine so gründliche Desinfektion meistens nicht möglich ist (z.B. Bekleidung in den Schränken), müssen evtl. noch im Haushalt vorhandene weitere -nicht angesteckte- Katzen andere Unterkünfte finden. Ebenfalls ist es zu empfehlen - so schwer es auch fällt - zunächst auf eine neue Katze zu verzichten. 
Hier ist die vertrauensvolle Beratung des Tierarztes dringend erforderlich.

Vorbeugung
Eine Impfung - Grundimmunisierung mit 8 Wochen, Nachimpfung mit 12 Wochen und danach die jährliche Auffrischung - sind neben Hygienemassnahmen die einzige Möglichkeit, diese Krankheit von der Katze fernzuhalten.


Leukose  (FelV)

Was ist Leukose?
Der Katzen-Leukose-Virus (FeLV) gehört zu den Retroviren. Die Krankheit ist weltweit verbreitet und ist nach FIP die tödlichste Katzeninfektion.

Ansteckung
Die Übertragung erfolgt fast ausschließlich durch Speichel, Tränenflüssigkeit, Kot oder Urin.  Der Katzenbesitzer kann den Virus aber auch  z. B. über die Schuhe ins Haus bringen. Allerdings bleibt der Erreger nur kurze Zeit gefährlich, da er durch Wärme inaktiviert wird. Katzen, die nur in der Wohnung gehalten werden, sind somit der Gefahr einer Ansteckung weniger ausgesetzt als Tiere, die nach draußen können und durch die Gegend streunen. Niemand weiß, mit wem die Katze in freier Natur Kontakt hat, bzw. welchen "Düften" sie nachgeht. Die Ansteckung erfolgt meistens durch Speichel.  Schon die gegenseitige Fellpflege oder das Fressen aus dem gemeinsamen Napf kann ansteckend sein. Auch im Kot und Urin sind Viren enthalten. Sind mehrere Katzen im Hause, ist eine gegenseitige Infektion kaum vermeidbar.

Symptome
Leukose kann eine schleichende Krankheit sein, so dass der Halter zunächst keine Anzeichen erkennt.
Die häufigsten Symptome sind Anämie, Gewichtsabnahme, Appetitverlust, Durchfall oder Verstopfung, verdickte Lymphknoten, allgemeine Lustlosigkeit, Vieltrinken.  Es können aber auch Tumore entstehen.
Bei meiner ehemaligen Katze bemerkte ich erst die allgemeine Lustlosigkeit, dann begann die Appetitlosigkeit, ständige Erbrechen und Apathie.  Die dann festgestellte Anämie war derart fortgeschritten, dass keine Medikamente bzw. homöopathischen Mittel ihr mehr helfen konnten.

Immunität
Es gibt erwachsene Katzen, die Kontakt mit dem Leukose-Virus hatten, die eine eine natürliche Immunität entwickeln. In der Regel ist bei diesen Tieren in Blut und Knochenmark kein Virus nachweisbar und sie ereichen ein normales Alter. In einigen Fällen ist der Virus jedoch nur eingekapselt. Krankheiten, Stress können den Virus jedoch aktivieren und damit zum Krankheitsausbruch führen.

Tests und Prognose
Selbstverständlich müssen andere im Haushalt lebende Katzen auf Leukose getestet werden. Dieses geschieht durch einen Bluttest, der nach 4 Wochen wiederholt werden muss.
Ein negatives Testergebnis kann bedeuten:

1.  Die Katze war nie in Kontakt mit dem Virus
2.  Sie hat sich erst kurz zuvor angesteckt
3.  Sie hat eine Infektion überwunden
4.  Die Blutentnahme fiel in eine Ruhephase der Virusverbreitung

Selbst wenn beide Tests positiv waren, muss es nicht bedeuten, dass die Katze sterben muss. Eine ansonsten gesunde Katze kann mit Leukose durchaus noch Monate oder Jahre leben. Die konkrete Lebenserwartung lässt sich nicht voraussagen. Jedoch scheidet die kranke Katze Viren aus und es sind Massnahmen erforderlich, andere im Haushalt lebende Katzen zu isolieren. Auch während der Testphase und einer möglichen Impfung sind diese Tiere in Quarantäne zu halten.
Leukose-Patienten sind besondes krankheitsanfällig und bedürfen sorgfältiger Beobachtung und sofortiger tierärztlicher Hilfe, wenn sich Symptome zeigen.

Behandlung
Leider gibt es keine Therapie, die zu einer Heilung führt. Bestenfalls gelingt ein "Zurückdrängen" der Krankheit für eine gewisse Zeit. Meistens wird das Tier mit Cortison behandelt, das als Depotgabe verabreicht wird. Chemotherapeutika sind auch bei der Katze anwendbar, die Nebenwirkungen sind jedoch hochproblematisch und nicht empfehlenswert. Im Versuchsstadium sind Interferone. 

Ich halte homöopathische Mittel zur Stärkung des Immunsystems und Eisenpräparate zur Verbesserung des Blutbildes für ratsam. Hier gibt es neben der Humanmedizin einige Mittel, die das Allgemeinbefinden der Katze steigern.
Ist die Krankheit jedoch sehr weit fortgeschritten, so gibt es nur noch den letzten, für jeden Katzenliebhaber den schwersten Schritt.

Vorbeugung - Impfung
Seit vielen Jahren gibt es wirksame Impfstoffe gegen FeLV. In Ausnahmefällen kann es zu leichten Impfreaktionen führen. Eine kleine Minderheit bildet leider keine Antikörper und bleibt somit umgeschützt. Diese kleine Gruppe der "Impfversager" gibt es auch bei Menschen.
Die Erstimpfung der Jungtiere erfolgt mit ca. 8 - 9 Wochen. Die Nachimpfung ist mit 12 Wochen erforderlich. Danach wird jedes Jahr nur noch einmal aufgefrischt.
Ich kann diese Impfung nur jedem Katzenhalter empfehlen, denn wer wie ich einmal eine Katze durch diese Krankheit verloren hat, scheut keine Kosten, damit sein Tier gesund bleibt.




Katzen-AIDS  (FIV)

Was ist Katzen-AIDS?
Relativ neu ist die Erkenntnis, dass es außer dem FeLV (Leukose) auch noch ein zweites Virus -  Feline Immunodeficiency Virus (FIV) - zu schweren Beeinträchtigungen des Immunsystems führen kann.

Ansteckung
In der Regel erfolgt die Übertragung des FIV durch Bisse, z. B. bei Revierkämpfen der Kater.

Prognose und Krankheit
Mit dem Blut gelangt der Virus in die Lymphknoten, die Lymphozyten vermehren sich und er breitet sich über das gesamte Lymphsystem aus; die Lymphknoten vergrößern sich. Dieses Stadium wird meistens vom Besitzer nicht bemerkt. Wochen später kann die Katze Fieber bekommen und es erfolgt ein Abfall der Leukozyten. Infizierte Katzen können jahrelang unauffällig bleiben. Es beginnt jedoch eine Immunsuffizienz und die Abwehrkräfte nehmen ab. Andere Erkrankungen, hervorgerufen durch Bakterien oder Viren führen zu schwersten Erkrankungen. Dauerfieber, schlechtes Fell, Appetitverlust, Entzündungen des Zahnfleisches, Maulhöhle, Haut, Blase und obere Atemwege sind Anzeichen. Diese Sekundärinfektionen sind verantwortlich für die meisten Symptome, die mit einer FIV-Infektion im Zusammenhang stehen und sie sind der häufigste Tod positiver Katzen.

Therapie und Prophylaxe
Leider gibt es kein Medikament, das den Virus direkt angreift. Die wichtigste Maßnahme ist deshalb der Schutz vor möglichen Infektionen. Einzelhaltung ohne Auslauf ist erforderlich, um keine gesunden Katzen anzustecken. Infektionen werden mit Antibiotika und Antimykotika unterdrückt. Anabolika und energiereiche Nährpasten können dem Abmagern gegensteuern. Meistens sind Anregungen des Immunsystems nicht erfolgreich, ein Versuch sollte jedoch unternommen werden.

Impfschutz gibt es gegen diese Krankheit nicht!

Obwohl der Virus mit dem menschlichen HIV verwandt ist, gibt es keinerlei Hinweise auf Ansteckungsgefahr für andere Tierarten. Nach dem heutigen Wissenstand ist der Virus nur bei Katzen zu finden.


Bauchfellentzündung   (FIP)

Was ist FIP?
Die Feline Infektiöse Peritonitis -kurz FIP- ist noch vor Leukose die tödlichste Infektionskrankheit der Katze. Die Krankheit ist seit 30 Jahre bekannt und trifft Katzen jeder Rasse und jeden Alters. Auslöser ist der besonders aggressives Coronarvirus.

Symptome und Krankheit
Die klassische, sogenannte feuchte Form der FIP ist relativ leicht zu erkennen. Aufgrund der Bauchwassersucht erkennt man einen dicken, weichen, flüssigkeitsgefüllten Bauch. Schlechter Allgemeinzustand und Abmagerung ist die Folge. Bei der Brustwassersucht kommt es zu schwerer Atemnot.
Das Erkennen der diversen trockenen FIP ist schwerer.  Hier sind die Symptome der Abmagerung, Austrocknung, Blutarmut, Erbrechen, Durchfall, Gelbsucht, Teilnahmslosigkeit, Augenkrankheiten,  Wechselfieber zu nennen. Es kommt zu Entzündungen der inneren Organe (Leber, Milz, Niere usw.)

Ansteckung
Die Ansteckung kann jederzeit und überall geschehen. Welpen FIP-kranker Mütter kommen infiziert auf die Welt. Der Virus wird mit Nasensekret, Speichel, Kot und Urin ausgeschieden. So kann der Mensch den Virus leicht in das Haus einschleppen (über die Schuhe, durch das Streicheln fremder Katzen). Es gibt jedoch Tiere, die den Virus ausscheiden, ohne selbst zu erkranken. Diese Katzen sind also völlig unauffällig, stellen aber eine tödliche Gefahr für andere Katzen dar. Freigänger stecken sich bevorzugt von Tier zu Tier an.

Prognose
Spontanheilungen sind leider nur eine glückliche Ausnahme. In leichteren Fällen lässt sich unter diätätischer und homöopathischer Therapie zwar manchmal eine Besserung der Symptome erreichen, eine Heilung bedeutet es jedoch nicht. Die Langzeitprognose ist ungünstig.

Vorbeugung
Auf jeden Fall sind Hygienemassnahmen ein Schritt gegen die Krankheit.
Ein Impfstoff, der intranasal (d.h. in Form von Nasentropfen) verabreicht wird, hat jedoch nur eine Effektivität von ca. 85 %. Dazu kommt noch, dass bei der Eingabe in die Nase, die Katze oft die Tropfen abschüttelt bzw. rauslaufen lässt. Das Ergebnis ist nicht ideal, aber ein Fortschritt gegenüber 0% ohne Impfung.
Die Grundimmunisierung erfolgt im Abstand von ca. 3 Wochen, dann wird jedes Jahr 1 x aufgefrischt.


Video - Tiergesundheit aktuell
Dr. Michael Streicher ist Fachtierarzt für Kleintiere und hat sich ganz auf die Behandlung von Katzen spezialisiert.